Collage, By Kvarki1 (File:Facebook like thumb.png) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/lic

Insi­derin aus Lösch­zentrum packt aus: Mani­pu­lierte Facebook die Bericht­erstattung vor der Wahl? (Video)

Dieses Video liefert den Beweis! Eine Zensur findet doch statt!

Im Artikel 5 des Grund­ge­setzes steht:

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu ver­breiten und sich aus all­gemein zugäng­lichen Quellen unge­hindert zu unterrichten.
Die Pres­se­freiheit und die Freiheit der Bericht­erstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet.
Eine Zensur findet nicht statt.

Mei­nungs- und Pres­se­freiheit sind zwei der wich­tigsten Stütz­pfeiler für eine freie und demo­kra­tische Gesell­schaft, deshalb ist die bedin­gungslose Umsetzung dieses Artikels unaus­weichlich. Was pas­siert, wenn diese Frei­heiten beschnitten werden, hat uns die Geschichte nur zu oft schmerzlich gezeigt.

Wenn Sie noch immer denken, im Deutschland des Jahres 2017 könnte so etwas sowieso nicht pas­sieren, dann wird Sie dieses Video eines Bes­seren belehren. Eine Zensur findet sehr wohl statt, sehr aktiv sogar und so heim­tü­ckisch, dass es für den Kon­su­menten kaum merkbar ist.

In diesem Interview berichtet Melanie C. von ihren Erfah­rungen als Mit­ar­bei­terin in einem Facebook-Lösch­zentrum in Berlin. Dabei beschreibt sie nicht nur die per­fiden Methoden und tech­ni­schen Finessen, mit denen auf der Plattform Facebook – besonders vor der letzten Bun­des­tagswahl – ver­sucht worden ist, die Meinung unzäh­liger User zu beein­flussen, sie erläutert für den auf­merk­samen Zuhörer auch die Gründe dieser noch immer aktiven Methode: Infor­ma­tionen unter­drücken, um kri­tische Gedanken bei Bürgern erst gar nicht auf­kommen zu lassen.

 

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Den kom­pletten Text zum Interview finden Sie hier:

#Fake­bookGate

In den ver­gan­genen Monaten hat es bereits einige Artikel zum Thema „Zensur bei Facebook“, z.B. darüber, wie es im Arvato-Lösch­zentrum von Facebook in Berlin angeblich wirklich zugeht in der Main­stream­presse gegeben. Wenn man sich solche Artikel dann anschaut, bei­spiels­weise den aus dem Spiegel vom 11.07. diesen Jahres, dann fällt eigentlich jedem halbwegs intel­li­genten Leser auf, dass da sehr wenig Inhalt in einem langen Text ver­ar­beitet wurde. Ganz besonders auf­fällig ist aber, dass Facebook den Jour­na­listen nur aus­ge­wählte Mit­ar­beiter für Inter­views vor­setzt und sie sich in den Räum­lich­keiten der Firma nicht frei bewegen konnten, bzw. es ewig gedauert hat, bis sie über­haupt einen Besuchs­termin bekamen. Also was haben diese Lösch­zentren zu ver­bergen? Nun, anscheinen einiges wie das nach­fol­gende Interview mit einer ehe­ma­ligen Mit­ar­bei­terin, aus genau einem dieser Büros zeigt.

Interview mit Melanie C. (Name der Redaktion bekannt)

Hanno Vol­l­enweider:
Melanie, vielen Dank, dass du dich ent­schlossen hast, hier mit mir über deine Arbeit bei bzw. für Facebook zu reden. Ich fasse einmal zusammen: Du hast rund 3 Monate für eine Firma gear­beitet, die im Auftrag von Facebook die Akti­vi­täten von Usern über­wacht, Sperren ver­hängt, Posts über­prüft und löscht bzw. ganze User-Accounts stilllegt und dafür sogt, dass gewisse Infor­ma­tionen – ver­stärkt bei­spiels­weise vor der letzten Bun­des­tagswahl durch einen spe­zi­ellen Fil­ter­me­cha­nismus – nicht an die Masse der Facebook-User durch­dringt. Bevor wir auf genau diese Sachen ein­gehen, erzähl uns doch einmal, wie du über­haupt zu dem Job kamst.

Melanie C.:
Ja, gerne. Also ich bin dieses Jahr mit meinem Studium fertig geworden und fange jetzt im Herbst mit einer wei­teren Aus­bildung an. Im Sommer wollte ich arbeiten um mir etwas dazu zu ver­dienen. Meine Eltern haben nicht so viel Geld, dass sie mir alles bezahlen können. Ich war schon bei einigen Arbeits­ver­mittlern ange­meldet und habe dann schon Anfang des Sommers dort Bescheid gesagt, dass ich für 2–3 Monate etwas suche und voll zur Ver­fügung stehen würde. Es hat sich dann eine Agentur gemeldet, die sagten mir, sie hätten eine Stelle für mich bis kurz nach der Bun­des­tagswahl im Sep­tember und ob ich in ihr Büro in Berlin kommen könnte, um ein kurzes Gespräch zu führen. Es würde auch eine kleine Grup­pen­dis­kussion statt­finden, an der ich teil­nehmen müsste. Ich habe mir dabei nichts gedacht. Ich dachte, viel­leicht ist es Markt­for­schung für die Wahl, oder Flyer ver­teilen, Plakate auf­hängen oder so.

Hanno Vol­l­enweider:
Du bist dann dahin gegangen, hast du mir erzählt. Wie war es dort, was hast du dort machen müssen?

Melanie C.:
Ja, das war dann am Abend um 17 Uhr. Als ich da ange­kommen bin, saßen da schon bestimmt 10 Leute im Flur und war­teten. Es ging aber schnell, bis man dran kam, weil da drei Leute gleich­zeitig die Vor­stel­lungs­ge­spräche geführt haben.

Hanno Vol­l­enweider:
Wie muss ich mir diese Gespräche vorstellen?

Melanie C.:
Also, ich bin dann da rein­ge­rufen worden und ein junger Mann so viel­leicht Ende 20 hat mich ganz nett emp­fangen. Wir haben kurz über mein Studium gesprochen und was ich so vorhabe, wo ich her­komme und so weiter. Dann hat er mich gefragt, ob ich poli­tisch aktiv wäre und so. Dann habe ich ihm erzählt, dass ich mal im „All­ge­meinen Stu­den­ten­aus­schuss“ war und mein Vater und eigentlich die ganze Familie in der SPD ist, ich aber dann wegen den Klau­suren, Freund etc. keine Zeit mehr gehabt habe, mich zu enga­gieren. Er hat mich dann gefragt, ob ich mir auch vor­stellen könnte, in einer Unter­kunft für Asyl­be­werber zu arbeiten, dort viel­leicht zu unter­richten. Da hab ich ja gesagt – das fand er gut, generell hatte ich das Gefühl, dass er einen guten Ein­druck von mir hat.

Hanno Vol­l­enweider:
Du hast also bestanden, wenn man das so sagen will. Wie ging es dann weiter? Wie hat er dir denn den Job erklärt?

Melanie C.:
Eigentlich hatte er da noch gar nichts Genauen von dem Job gesagt. Wir haben nur über mich und aktuelle Themen eben gesprochen, das man was tun muss, damit es den Men­schen besser geht und dass Europa und die Welt fried­licher und mensch­licher wird – über Trump haben wir auch gesprochen, da haben wir beide abge­zogen über den.

Hanno Vol­l­enweider:
Du wusstest also noch gar nicht, worum es geht. Wie ging’s denn dann weiter?

Melanie C.:
Moment, ja, ich war ja vorhin noch gar nicht fertig. Das Vor­stel­lungs­ge­spräch war dann vorbei und ich wurde in einen Raum gesetzt mit sechs anderen Leuten, so in meinem Alter (ich bin Mitte 20), und zwei Mode­ra­toren. Der eine war der Mann, der mit mir auch gesprochen hatte. Wir haben dann eine lockere Runde begonnen und uns vor­ge­stellt. Dann sind die Mode­ra­toren ein­ge­stiegen und haben uns gefragt, was wir von der Ent­wicklung in den USA und von Trump halten. Bis auf einer haben dann alle ihre Bedenken geäußert, dass Trump ein Sexist ist und dass er die Schwarzen unter­drücken wird und die Kli­ma­er­wärmung vor­an­treibt und so. Nur einer fand das alles nicht, der hat gesagt er würde erstmal abwarten wollen, ob Trump nicht dafür sorgt, dass Amerika wieder zu seiner alten Größe zurück­finden würde – der zog dann auch ganz schön über Hillary Clinton her und meinte, die wäre nicht wählbar und würde alle täu­schen. Zwei andere aus der Dis­kussion haben sich dann sehr ein­ge­klinkt und auf den ein­ge­redet, wie der so jemanden wie Trump unter­stützen kann.

Hanno Vol­l­enweider:
Was haben denn dann die Mode­ra­toren gemacht? Was hast du dazu gesagt?

Melanie C.:
Ich habe erstmal gar nichts gesagt. Als es dann um die Frau­en­rechte ging, habe ich mich auch ein­ge­schaltet und argu­men­tiert, dass Trump eben ein Dino­saurier ist, was Frau­en­rechte angeht, und so jemand nicht in das wich­tigste Amt der Welt gehört, wenn er sexis­tische Sprüche los­lässt und andere Men­schen nach ihrer Haut­farbe beur­teilt oder die Zwei­klas­sen­ge­sell­schaft in den USA wieder ein­führen will.
Ich glaube die Mode­ra­toren fanden die Dis­kussion gut. Irgendwann haben die das dann unter­brochen und wir haben über die Flücht­linge und Angela Merkel gesprochen. Das war eigentlich sehr gesittet. Der Mann, der beim Thema Trump so abge­gangen ist, hat dann ein paar Mal ver­sucht uns zu erklären, dass Deutschland diese Men­schen nicht alle alleine auf­nehmen kann und dass wir dann irgendwann pleite sind, kein Geld mehr für Schulen und alte Leute da wäre. Ein anderer hat ihm dann erklärt, dass diese Men­schen hier arbeiten und Steuern zahlen werden. Damit haben sie ihn dann abge­würgt. Ich selber habe dann auch ein paar Sachen dazu gesagt, dass man eben Frauen und Kinder nicht im Krieg lassen kann und dass die hier her­ge­rettet werden müssen. Die letzte Frage war dann, ob wie Freunde mit einer rechten Gesinnung hätten, solche, die die AfD wählen würden oder noch schlimmere Par­teien. Da haben nur zwei gesagt, dass sie solche Freunde haben. Ich habe denen dann erklärt, dass ich solche Leute nie in meinem Freun­des­kreis haben will.

Hanno Vol­l­enweider:
Das scheint ja eine sehr intensive Runde gewesen zu sein, auch wenn ich mir sehr gut vor­stellen kann, dass man euch den einen Que­ru­lanten in die Gruppe gesetzt hat, um euch alle aus der Reserve zu locken. 
Aber du wusstest ja nun noch immer nicht, worum es eigentlich geht. Hat dich das nicht stutzig gemacht? Hat denn niemand in der Runde mal danach gefragt, warum ihr dort sitzt und über Politik dis­ku­tiert – das ist ja für viele Leute auch etwas sehr Per­sön­liches, was man viel­leicht gegenüber Fremden nicht so offen aus­spricht, wie man in manchen Punkten so denkt?

Melanie C.:
Ich war eigentlich immer sehr offen, was meine Meinung angeht, deshalb hat mich das nicht gestört. Einer anderen Frau in der Runde war das Gespräch aber sichtlich unan­genehm, die hat dann auch sehr wenig oder eigentlich fast gar nichts gesagt. Sie hat nur dage­sessen und die Arme verschränkt.
Ganz am Anfang der Runde hat einer von den Männern gefragt, worum es über­haupt geht. Der eine Mode­rator meinte dann, das würden wir danach dann erfahren, der Kunde, für dessen Auftrag sie suchen würden, würde nicht wollen, dass die Kan­di­daten, die viel­leicht aus­scheiden, wissen, worum es geht.
Die ruhige junge Frau und der Trump-Fan und noch ein junger Mann, der auch sehr ruhig war, mussten dann gehen, der Rest und ich wurden dann gebeten, zu bleiben. Wir wurden wieder einzeln in Bespre­chungs­räume gerufen und dann hat man mir gesagt, worum es eigentlich geht.

Hanno Vol­l­enweider:
Okay, mich würde inter­es­sieren, wie man dir erklärt hat, was du machen sollst und vor allem, warum.

Melanie C.:
Ja, so ganz richtig erfahren, was da alles pas­sieren wird, habe ich dann auch noch nicht. Also, man hat mir gesagt, dass sich bald in Deutschland die Gesetze ändern werden, wegen den vielen Hass-Postings und Fake-News auf Facebook, und dass Facebook Unter­stützung braucht, um eben diese Mel­dungen her­aus­zu­filtern und zu löschen. Man hat mir dann ein paar Bei­spiele von richtig derben Hass-Postings vor­gelegt und ein paar Fake-News gezeigt, die bei Facebook die Stimmung ver­giften würden und Leute eben zu Gewalt ansta­cheln. Man sehe das ja bei den Aus­schrei­tungen, die es bei zum Bei­spiel bei Pegida-Demos gegeben hätte und so.

Hanno Vol­l­enweider:
Okay, du redest vom Netz­durch­su­chungs­gesetz aus der Feder des bald Ex-Jus­tiz­mi­nister Heiko Maas. Was mich hier inter­es­siert: Hattest du vorher schon mal irgendwas von irgend­welchen Aus­schrei­tungen bei Pegida-Demos gehört, von Gewalt­taten dort oder so? Und was waren das denn für Fake-News und Hass-Postings, die man dir da gezeigt hat?

Melanie C.:
Also zu Pegida, nein, das hatte ich bis dahin noch nicht gehört, aber ich hatte dem geglaubt, wenn er das sagt. Die eine angeb­liche Fake-News war von einer Grup­pen­ver­ge­wal­tigung aus Schweden, wo Flücht­linge eine Frau ver­ge­waltigt und getötet haben sollen. Und die Hass-Postings waren Kom­mentare dar­unter von Leuten, die ins sehr har­scher Art und Weise gefordert haben, dass die Täter umge­bracht oder ent­mannt werden sollen – so in der Art.

Hanno Vol­l­enweider:
Okay, wie hast du denn auf diese Fake-News und Hass-Kom­mentare reagiert? Bzw. wie war denn deine Reaktion all­gemein, wolltest du so einen Job machen? Warst du interessiert?

Melanie C.:
Also mich hat das damals richtig heftig getroffen, vor allem diese Aggres­si­vität der Leute. Ich habe mir gedacht: „Was? Da stellen Leute falsche Nach­richten ins Netz, um andere Men­schen auf­zu­hetzen? Was soll das? Wollen die damit Gewalt fördern?“ Das hat mich schon sehr scho­ckiert und da habe ich mir gedacht „Ja, das mache ich. Da kann ich die Welt viel­leicht ein bisschen ver­bessern und dafür sorgen, dass so ein Müll und solche Fakes aus dem Netz ver­schwinden.“ Ich glaube, da habe ich auch sehr über­zeugt geklungen, denn die haben mir gleich gesagt, dann solle ich zur Ein­ar­beitung in ein paar Tagen direkt zu der Firma kommen, die im Auftrag von Facebook arbeitet. Da gäbe es dann eine Art Vortrag und Ein­führung für die Leute, die dort neu anfangen. Ich bin da echt raus gegangen und habe mir gedacht „Boah, jetzt machst du endlich mal was, was gut ist für die Menschheit, und gegen Hass und Nazis ist“. Das haben die mir auch so zu ver­stehen gegeben, während des Gesprächs.

Hanno Vol­l­enweider:
Gut, du bist dann also zu dieser Ein­füh­rungs­ver­an­staltung gegangen, wie war es da? Was hat man euch erzählt und wie viele Leute waren dort?

Melanie C.:
Also wir waren 10 Leute, die da waren. Es sollten wohl ein paar mehr da sein, die dann einfach nicht gekommen sind. Ein Herr Thomas S. hat sich dann vor­ge­stellt und uns will­kommen geheißen. Er war ungefähr gegen Ende 30, nicht auf­fällig oder besonders gekleidet – mir schien es eh so, als wenn es dort eher locker zugehen würde. Auf dem Flur kamen einem teil­weise sogar junge Männer in Jog­ging­hosen ent­gegen – mir war das sym­pa­thisch. Thomas hat uns dann auf Folien alle mög­lichen Hass-Kom­mentare gezeigt. Z.B. gegen Claudia Roth oder Volker Beck von den Grünen, und dass es nicht sein kann, dass so was in Deutschland einfach öffentlich zu lesen ist und man unge­straft davon­kommt. Auch Bei­spiele von Fake-News über einen Super­markt, der wegen Dieb­stählen von Asyl­be­werbern bald Pleite gehen würde usw. Alles eigentlich ganz – in Anfüh­rungs­zeichen – „ver­nünftige“ Bei­spiele, warum man manche Artikel und Videos löschen oder User bei Facebook sperren müsste. Da ging es ja rein um Belei­di­gungen und Bedro­hungen, Gewalt­ver­herr­li­chung und sowas. Thomas hat dabei auch sehr das neue Gesetz der Bun­des­re­gierung gelobt, denn dadurch gäbe es jetzt die Mög­lichkeit, gegen solche Leute, die solche Hass­nach­richten schreiben, vor­zu­gehen, damit die sich nicht mehr trauen, so was zu schreiben. Wir wären dabei eben eine Art Facebook-Polizei, die Facebook für die fried­lichen Nutzer ein wenig besser machen würde.

Thomas hat uns dann am Ende des Vor­trags soge­nannten Men­toren zuge­teilt, die uns die Räume, Com­puter und Pro­gramme und alles zeigen und uns ein­ar­beiten sollten.
Das war wirklich sehr ent­spannt, wir haben uns erst alle vor­ge­stellt, erzählt, was wir so gemacht haben und was wir noch vor­haben im Leben und so. Das Gespräch wurde dann aber auch wieder schnell poli­tisch. Meine Men­torin, die Sabine, hat damals gesagt, dass wir uns der Ver­ant­wortung bewusst sein müssen, die wir hier tragen würden. Wir ständen immerhin vor einer wich­tigen Bun­des­tagswahl, und ein Beitrag auf Facebook könne sich eben schnell mehrere 1000 Mal teilen lassen und dann sozu­sagen viral mehrere Mil­lionen Men­schen erreichen. Dar­unter gäbe es eben auch Nach­richten, die die Nutzer ver­wirren würden oder Unruhe in der Bevöl­kerung stiften oder sie auf­hetzen würde, und dann würde eben schluss­endlich auch mehr Leute die Nazis von der AfD wählen, was dann bedeuten würde, dass die Gewalt wieder zunimmt und wie wieder so was haben wie im Dritten Reich. Und das wollte sie nicht und ich natürlich auch nicht.

Hanno Vol­l­enweider:
Das hat diese Sabine so gesagt? Wenn man mal ver­nünftig denkt und diesen sinn­losen Ver­gleich zwi­schen AfD und Drittem Reich weg­lässt, hat sie eigentlich gesagt, dass sie dort sitzt und Nach­richten löscht, die die Leute bewegen können, ihre poli­tische Meinung zu über­denken, oder die sie in ihrer Kritik an der aktu­ellen Politik bestärken würden. Das wäre ja eine Art Beein­flussung, wie es sie sonst in einer Demo­kratie nicht geben sollte.

Melanie C.:
Ja, das hat sie so gesagt, und es geht ja noch weiter: Sie meinte dann, wir wären das Schutz­schild der Demo­kratie und würden mit unserer Arbeit sehr viel dafür tun, dass die Nazis – damit meinte sie immer die AfD – in Deutschland nicht an die Macht kommen würden.

Hanno Vol­l­enweider:
Aber hat dich das nicht stutzig gemacht? Anderen die Meinung zu ver­bieten oder in die Mei­nungs­bildung ein­zu­greifen, ist ja schon etwas anderes, als Dro­hungen oder belei­di­gende Kom­mentare zu löschen und viel­leicht den ein oder anderen aus­fäl­ligen User zu verwarnen?

Melanie C.:
Ja, heute denke ich da auch anders drüber, aber zu dem Zeit­punkt war ich total davon über­zeugt, dass das richtig ist, was ich tue. Jeder dort hat so gedacht, es hat niemand etwas kri­ti­siert, ganz im Gegenteil, man ist immer noch ange­feuert worden, mehr und noch mehr zu löschen oder zu bannen.

Hanno Vol­l­enweider:
Dies­be­züglich hast mir im Vor­ge­spräch von deinem Super­visor erzählt.

Melanie C.:
Ja, man muss sich das so vor­stellen, dort saßen rund 40 Per­sonen in einem Raum und 2 Leute waren Super­vi­soren, an die man sich wenden sollte, wenn man Fragen hatte, sich nicht sicher war, oder Postings von einer Inter­net­seite ent­deckt hat, die noch nicht in der Liste der Fake- und Hass-News-Seiten ver­zeichnet war. Die sind aber auch immer um uns herum geschlichen und haben einem über die Schulter auf den Bild­schirm geschaut. Wie eben so eine Art Ein­peit­scher auf einer römi­schen Galeere. Da ist es dann auch schon mal vor­ge­kommen, dass die einen ange­raunzt haben, wenn man Bei­träge nicht ent­fernt hat, die das System – also der Algo­rithmus – auf­grund der benutzen Wörter als poten­tielle Fake oder Hass­nach­richt raus­ge­sucht hat, die man aber per­sönlich für eigentlich eher harmlos oder halt einfach normale Bericht­erstattung hielt.

Hanno Vol­l­enweider:
Okay, gehen wir hier mal kurz ins Detail. Facebook hat also ein Pro­gramm, einen Algo­rithmus, der anhand der benutzen Wörter und der Quelle bzw. der Inter­net­seite, von der diese Nach­richt kommt, vor­ent­scheidet, ob eine Nach­richt Fake-News, Hass-Bot­schaft etc. ist oder nicht, und du hast dann dort vor dem PC gesessen und eine Form der End­kon­trolle, wenn man das so nennen will, durch­ge­führt. Ist das richtig? Habt ihr diese ganzen Mel­dungen dann gelesen oder recher­chiert, oder wie muss ich mir das vor­stellen? Um so was wirklich nach dem Wahr­heits­gehalt zu prüfen, benötigt das doch Zeit, gege­be­nen­falls müsste man auch Sachen zur Dis­kussion stellen müssen.

Melanie C.:
Zu deiner ersten Frage: Ja, das mit dem Pro­gramm ist so, und zu deiner zweiten Frage: Nein, dafür hatten wir gar nicht die Zeit, und das wollte auch niemand dort. Wir haben innerhalb von kür­zester Zeit ent­scheiden müssen, was wir durch­lassen und was nicht. Gelesen haben wir die Bei­träge dort eigentlich nicht, dafür war gar nicht die Zeit bei der Masse an Mel­dungen die da rein­ge­kommen ist. Am Anfang habe ich mir die Mel­dungen, teil­weise auch noch genauer ange­sehen. Wenn man dann aber zwei, drei Mal ange­schnauzt wird, weil man zu langsam ist oder dem Algo­rithmus ver­trauen soll, dann nickt man nur noch stumpf das Meiste ab.

Hanno Vol­l­enweider:
Du sagtest vorhin, ihr hattet eine Liste mit Hass-News-Seiten. Was waren da für Inter­net­seiten drauf und wie haben die sich, sagen wir mal, „qua­li­fi­ziert“, um auf diese Liste zu kommen?

Melanie C.:
Da waren eine Menge Seiten aus dem In- und Ausland drauf, mit Sicherheit 300 Stück oder mehr. Das waren Seiten wie PI-News, Phi­lo­sophia Perennis, oder eure Seite, Die­Un­be­stech­lichen. Aaber auch viele so kleinere Blogs von irgend­welchen Leuten, viele aus­län­dische Seiten auch – also über­wiegend Seiten, die kri­tisch über die Regierung oder zum Bei­spiel Flücht­linge und Kri­mi­na­lität von Flücht­lingen und Aus­ländern berichten. Wer auf diese Liste kommt, haben die Super­vi­soren ent­schieden. Die haben das anhand der Menge der Hass-Nach­richten und Fake-News, die das System aus­ge­filtert hat, aus­ge­wertet. Dazu kamen auch immer wieder Updates von – ich sage mal außerhalb – welche Seiten und welche Mel­dungen auf die Liste kommen bzw. was wir bevorzugt dann als Spam, Fake und Hass-News abtun sollten. Wir hatten dafür extra zwei Mal die Woche am Morgen ein Meeting, wo man uns auf dem Lau­fenden gehalten hat.

Hanno Vol­l­enweider:
Was heißt denn, es kamen Updates von außerhalb?

Melanie C.:
Wir hatten immer wieder Besuch von einer jungen Dame, die dann in den Mee­tings auch ab und zu gesprochen und sich bedankt hat für unsere Arbeit. Die hat nach Aus­sagen der anderen Mit­ar­beiter für eine Stiftung gear­beitet, die von der Bun­des­re­gierung beauf­tragt ist, sich um Hate-Speech im Internet und z.B. auf Facebook zu kümmern. Mehr habe ich darüber aber nicht erfahren. Also das hat mich auch erst im Nach­hinein stutzig gemacht. Die Dame war es aber auch, die so rund 4 Wochen vor der Wahl den Kreis der Mel­dungen, die wir durch­lassen sollten, immer enger geschnürt hat. Da hatten wir extra ein Meeting, das über zwei Stunden gegangen ist, da hat sie uns auf­ge­klärt, wie besonders wichtig unsere Arbeit in der Zeit jetzt ist.

Hanno Vol­l­enweider:
Okay, sind dabei viel­leicht mal die Namen der Ber­telsmann oder Amadeo Antonio Stiftung gefallen?

Melanie C.:
Das kann ich so nicht genau sagen, aber das könnte gut sein. Das ist so ein Punkt, den ich erst jetzt beginne, zu hinterfragen.

Hanno Vol­l­enweider:
Kannst du mir das Vor­gehen vor der Bun­des­tagswahl etwas näher erklären? Habt ihr dann mehr löschen müssen? Was für Mel­dungen wurden denn dann ver­mehrt gelöscht? Du sagtest auch was von „Mel­dungen durch­ge­lassen“, wie meinst du das spe­ziell in diesem Zusammenhang?

Melanie C.:
Ja, man hat uns vor der Wahl erklärt, dass die Rechten eine unglaub­liche Kam­pagne in den sozialen Netz­werken fahren würden, um die vielen unent­schlos­senen Wähler zu beein­flussen. Dar­aufhin sollten wir dann ganz stark aus­filtern. Da ging es dann eigentlich auch nicht um irgend­welche Fake-News, sondern um Sachen, die wirklich pas­siert sind. Wir mussten dann z.B. die Bericht­erstattung von rechten Seiten über so Sachen wie den Mord und den Prozess an der Stu­dentin aus Stuttgart, also der Maria, die von dem Flüchtling umge­bracht und ver­ge­waltigt wurde, oder den Macheten-Ver­ge­wal­tiger aus Bonn und all diese krassen Sachen, die Flücht­linge ange­stellt haben, zurück­halten, damit sich nicht noch mehr auf die Seite der Rechten stellen. Auch Sachen, die Kritik z.B. an der Euro­päi­schen Union waren und auch Kritik an der Regierung, nicht nur wegen der Flücht­lings­po­litik, sollten wir, so gut es geht, filtern. Außerdem hat man uns da noch mal ganz konkret darauf hin­ge­wiesen, dass wir nie­manden, nicht mal unseren Eltern, detail­liert erzählen sollen, was wir machen. Da habe ich dann auch ange­fangen, an der ganzen Sache zu zweifeln. Das hatte dann alles schon was von einem Geheim­dienst in einem schlechten Film.

Hanno Vol­l­enweider:
Ihr habt also per­manent diese ganzen Nach­richten gelöscht. Das muss ja eine unglaub­liche Arbeit gewesen sein, bei Mil­lionen von Usern, die immer wieder die­selbe Nach­richt posten.

Melanie C.:
Das wenigste wird wirklich gelöscht. Ich habe auch mal gefragt, warum wir die Leute, die diese Sachen immer und immer wieder auf Facebook stellen, nicht einfach raus­werfen, aber man hat mir gesagt, das ginge nicht. Es sind einfach zu viele Leute und es würde dann doch so direkt nicht mit der Mei­nungs­freiheit ver­einbar sein, wenn man diese ganzen Leute einfach abwürgt. Wir hatten eine Liste mit meh­reren tausend Nutzern, die durch das mehr­fache Posten von extremen Inhalten auf­ge­fallen waren. Wir haben dann diese Leute ver­sucht, sehr aktiv einfach – ich nenne es mal „weg zu mobben“ –, indem wir denen immer wieder das Konto gesperrt haben oder Funk­tionen ein­ge­schränkt wurden, dass sie z.B. mal für 30 Tage gesperrt waren oder 7 Tage nichts mehr posten konnten – klar, die ganz hef­tigen konnten wir schon löschen, weil sie ja dann gegen die Facebook-Bestim­mungen ver­stoßen hatten. Aber bei denen, die eigentlich nichts Ver­bo­tenes posten, sondern nur Sachen, die halt rechts sind, haben wir eben diese Methoden auf­ge­fahren. Das war in sehr vielen Fällen auch von Erfolg gekrönt. Über die Hälfte der vor­über­gehend gesperrten Profile – so hat man mir das zumindest gesagt – haben dann keinen Ausweis ein­ge­schickt, um wieder ent­sperrt zu werden, und haben die dann wohl einfach aufgegeben.
Ja, und dann gab es die ganz hart­nä­ckigen User, die Gruppen von AfDlern, diesen Patrioten, Reichs­bürgern und wie sie alle heißen, und die Fan-Seiten, die manche Blogs auf Facebook betreiben und auf denen sie ihre eigenen Bei­träge posten. Bei denen hilft dann nur noch ihre Posts für andere nicht mehr sichtbar zu machen, sowas haben wir – das hattest du ja auch gefragt – auch ganz all­gemein bei Bei­trägen von manchen ver­meint­lichen Fake-News-Inter­net­seiten gemacht, bei euch zum Bei­spiel auch.

Hanno Vol­l­enweider:
Also ein soge­nannter Shadowban, bei dem man zwar als User einen Beitrag auf sein Profil oder in eine Gruppen stellen kann, der dann aber in den Time­lines der anderen User, also Freunden oder Leuten, die mit einem in der gleichen Gruppe sind, nicht auf­taucht, wie es nor­ma­ler­weise üblich und sinn­gemäß wäre. Bzw. Bei­träge, die man nur sehen kann, wenn man gezielt danach sucht. Ist das so gemeint?

Melanie C.:
Ja, so ungefähr funk­tio­niert das.

Hanno Vol­l­enweider:
Aber das ist ja Zensur! Sogar auf die schlimmste Art und Weise. Immerhin sug­ge­riert man damit den Leuten, sie hätten eine freie Meinung und könnten diese auch kundtun, dabei sieht sie niemand. Ich möchte jetzt dazu sagen, dass wir sowas schon geahnt haben, denn bei uns ist die Klick-Rate derer, die von Facebook auf unseren Blog kommen, um über 90% zurück­ge­gangen. Bei Blogger-Kol­legen wie David Berger ist es nach seiner Aussage noch schlimmer. Viele kri­tische Blogger sind sogar ganz ent­sorgt worden, habe ich gesehen, oder man hat sie wegen irgend­welchem Mumpitz schi­ka­niert. Jürgen Fritz ist das so gegangen, und Ana­belle Schunke, soweit ich weiß. Auch unserem Autor Garwin Wei­ßen­stein ist nach einem islam­kri­ti­schen Beitrag einfach sein Profil gelöscht worden. Wir blenden dazu hier den Link zu der Seite ein, auf der der bekannte Rechts­anwalt Joachim Stein­höfen einen Haufen Fälle in diese Richtung gesammelt hat (https://facebook-sperre.steinhoefel.de/).
Aber jetzt mal ehrlich, habt ihr euch da keine Gedanken gemacht, ihr könntet sowas werden wie eine neue Internet-Stasi?

Melanie C.

Zum Ende hin ja, also zumindest ich. Ich konnte das auch nicht mehr. Wenn ich das Thema aber ange­schnitten habe, dann bin ich ent­weder von den Kol­legen ange­gangen worden oder man hat mir erklärt, dass Facebook ein pri­vates Unter­nehmen sei und machen könne, was es wolle. Außerdem war da ja das Netz­durch­su­chungs­gesetz schon so gut wie beschlossene Sache, und man hat mir erklärt, Facebook müsse so handeln, weil es sonst riesige Strafen von der Regierung bekommen würde und es Facebook dann viel­leicht in Deutschland nicht mehr gibt oder so.

Ich muss das viel­leicht so erklären, ich war da mehr oder weniger nur von jungen Männern umgeben, die das alles, was wir da gemacht haben, total unter­stützten. Viele von denen sind poli­tisch aktiv, und in manchen Rau­cher­pausen ist der ein oder andere sogar richtig aggressiv geworden, wenn es um aktuelle News oder die AfD oder so ging. Dann sind da Sprüche gefallen, die hätte ich von Nazis erwartet, aber nicht von Leuten, die ich am Anfang für normal gehalten habe. Mir sind viele der Sachen, die wir zen­sieren mussten, auch am Abend noch durch den Kopf gegangen. Dann habe ich ange­fangen zu recher­chieren. Ich bin selber auf die­Un­be­stech­lichen, Jour­na­lis­ten­Watch, Opposition24 — und wie sie alle heißen gegangen — und habe die Sachen nach­re­cher­chiert. Zu mehr als ¾ der Artikel habe ich Beweise gefunden, dass das keine Fake-News sind.

Hanno Vol­l­enweider:
Du hast mir im Vor­ge­spräch gesagt, du hättest am Ende auch wegen dieser Aggres­si­vität die dort geherrscht hat, wirklich Angst gehabt, etwas zu sagen und den Ent­schluss gefasst, dich der Öffent­lichkeit mit­zu­teilen. Wie denkst du heute über das, was pas­siert ist?

Melanie C.:
Hanno, ich fühle mich wirklich schlecht. Ich habe das Gefühl, wirklich etwas Schlechtes getan zu haben, auch gegenüber der Opfer der Ver­brechen in den Artikeln, die ich als Spam abtun musste. Mir ist, als hätte ich Men­schen irgendwie mani­pu­liert und um ihre eigene Meinung betrogen.

Hanno Vol­l­enweider:
Eine letzte Frage, Melanie. Es wird Leute geben, die meinen, dass dieses Interview auch nur Fake-News ist. Stündest Du mit Deiner Aussage zur Ver­fügung, wenn es zu offi­zi­ellen Ermitt­lungen kommen sollte – also mit Deinem vollen Namen.

Melanie C.:
Ja, auf jeden Fall.

Hanno Vol­l­enweider:
Melanie, ich danke dir für das Gespräch. Ich hoffe, dass wir damit vielen Leuten die Augen öffnen können, und viel­leicht tut sich ja auf­grund deiner Aussage was. Wie ich heute auf der Hin­fahrt zu dir erfahren habe, hat die OSZE das Netz­werk­durch­su­chungs­gesetz bereits scharf kri­ti­siert. Von dort heißt es, dieses Gesetz hätte viel­leicht eine abschre­ckende Wirkung auf die freie Mei­nungs­äu­ßerung. Viel­leicht wird dieses Ver­mächtnis von Heiko Maas ja das am kür­zesten gültige Gesetz in Deutschland. Für unsere Freiheit und unsere Demo­kratie können wir das nur hoffen.

 

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Hanno Vol­l­enweider ist Chef­re­dakteur bei dieUnbestechlichen.com und der Autor des Buches „Bankster – Wohin Milch und Honig fließen“ (ISBN: 978–3938656372), in dem er ein­drücklich seine mehr als 10-jährige Erfahrung in der – wie er sagt – Welt der „legalen orga­ni­sierten Kri­mi­na­lität“ schildert. Vol­l­enweider erklärt in seinem Buch ein­drücklich die Tricks und Kniffe der Finanz­in­dustrie und der für die mul­ti­na­tio­nalen Groß­un­ter­nehmen arbei­tenden Steu­erspar-Mafia sowie deren Ver­bin­dungen in höchste Kreise der Politik und EU – dies alles all­ge­mein­ver­ständlich und manchmal mit einen zwin­kernden Auge. Es ist das erste Buch dieser Art, in dem ein Whist­leb­lower kein Blatt vor den Mund nimmt und über 120 Namen von Firmen, Poli­tikern und Pro­mi­nenten nennt, die sich auf Kosten der steu­ern­zah­lenden Bevöl­kerung berei­chern. Er ent­larvt Geld­wä­scher, kom­pli­zierte Kon­strukte der orga­ni­sierten Kri­mi­na­lität und beschreibt die Ein­fluss­nahme von eli­tären Finanz-Clubs und nebu­lösen Orga­ni­sa­tionen auf die euro­päische Gesetz­gebung. Außerdem berichtet Vol­l­enweider einem Krimi gleich, wie er in Zürich zusammen mit einem Freund eine Ver­mö­gens­ver­waltung gründete und so Schwarz­gelder in Höhe von einer knappen Mil­liarde Euro wusch, gewinn­bringend anlegte und in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die bis heute ver­schwunden geglaubten DDR-West-Mark Mil­lionen wieder in Umlauf brachte.

 

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